Kannten die alten Chinesen schon die Flöte?

Aus Radl.at

Chinesisches Tscheng

Sie kannten sie sogar in dreierlei Gestalt:

  • als gerade Flöte (Do)
  • als Querflöte (Tsche), mit dem Mundloch in der Mitte des Instruments)
  • als Zusammenstellung einer Reihe verschieden langer Bambusröhrchen, die angeblasen wurden (Siao, ähnlich der Panspfeife der Griechen).

Die älteste ist die Siao, da sie weder Grifflöcher und somit Fingersatz erfordert wie das Tsche mit seinen je drei Tonlöchern rechts und links vom Anblaseloch, noch eine kunstgerechte Windführung (Kernspalte) gegen die Kante eines Ausschnitts, wie sie dem Yo (mit drei, später sechs Grifflöchern) unerlässlich war.

Siehe auch